4. Refugio Dibona – Malta Prendera Schäferhütte

Wie schön ist es, ausgeruht und sauber an einem Frühstückstisch zu sitzen und italienischen Cappuccino zu trinken!

Frisch gestärkt geht es um 8.30 Uhr los. Stetig laufen wir bergab durch dichten Nadelwald bis zur Straße – und auf der anderen Talseite dasselbe Retour bergauf! 1000 Höhenmeter sind zu bewältigen. Und das bei klarem Himmel und glühender Hitze. Von den Vortagen haben wir auch schon gut Sonnenbrand gesammelt. Kurz nach der Baumgrenze erreichen wir das Refugio Cinque Torri, was malerisch unter einer einzelnen Felsspritze thront. Beim weiteren Aufstieg können wir Kletterer beobachten, die todesmutig die Felsspitze erklimmen.

Schließlich haben wir den höchsten Punkt erreicht. Statt einfach die Schotterstraße zu nehmen, geht unser Pfad gefühlt senkrecht zwischen zwei großen hinab. Für mich wirklich eine Herausforderung! Was bin ich froh, als wir endlich wieder gestern Boden unter den Füßen haben.

Aber nicht lange, denn es gibt noch einige Schneefelder zu queren. Nachmittags erreichen wir den Pass Giau, der besonders bei Motorradfahrern sehr beliebt scheint. Noch eine halbe Stunde später hört man sie über den Pass dröhnen.

Der Rest des Tages ist äußerst malerisch! Es folgen noch zwei kurze Aufstiege, aber ringsherum werden wir von unglaublichen Bergen begleitet… Da fällt es schwer, ab und zu Mal auf die Füße zu schauen. Eigentlich wollten wir in einer Schäferhütte übernachten, von der es hieß sie stünde für Wanderer offen. Leider nicht. Doch wir finden noch einen Zeltplatz in der Nähe. Welch ein Panorama!


Ein Gedanke zu “4. Refugio Dibona – Malta Prendera Schäferhütte

Hinterlasse einen Kommentar