Der Morgen beginnt wie der Abend endete: steil über Schneefelder den Berg hinauf.

Bald stehen wir am Pass und blicken auf die Biella/ Seekofel Hütte. Die „Nothütte“ entpuppt sich als gemütliche kleine Hütte mit Betten für 8 Leute, 100m neben dem Refugio. Schon, aber bis hier hin hätten wir es gestern auf keinen Fall mehr geschafft. Nun geht es erst Mal gemütlich die Fahrstraße entlang, eine willkommene Abwechslung! Danach ist es auch nicht wir bis zur Senneshütte. Hier genießen wir in Sonnenschein ein Frühstück…

Frisch gestärkt geht es von hier nur noch steil bergab bis zur Pederü bitte unten im Tal. Satte 600 Höhenmeter am Stück. Damit sind wir wieder auf der selben Höhe wie wir am Vortag gestartet sind… Hier ist wirklich die Hölle los, da die Hütte einen großen Wanderparkplatz hat. Auch viele E-Biker sieht man, normale Mountainbikes sind eine richtige Sensation.

In der Hütte ergatterte ich Batterien (meine Stirnlampe hat sich im Rucksack angeschaltet und war bereits gestern tot). Nach dem Mittagessen folgt der Anstieg. Der Wanderweg läuft mehr oder weniger parallel zur Fahrstraße, wo sich E-Biker und die weniger abenteuerlustigen Wanderer tummeln. Es ist heiß und schwül und wir schwitzen ohne Ende. So müssen wir uns quasi an der nächsten Hütte (Fennes) eine eisgekühlte Cola gönnen. Danach folgen nochmal schweißtreibende 100 Höhenmeter, und es ist fast geschafft. Schon gegen 5 sind wir an der Fanes Alm. Hier wollen wir fragen, ob wir hier Zelten dürfen. Doch niemandb ist hier. So pausieren wir ein paar Stunden, Baden die Füße im eisigen Schmelzwasser-Fluss und essen erst einmal zu Abend. Gegen 8 Uhr Bauern wir das Zelt auf. Ein guter Tag!
